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Britische Inflation verharrt bei 3 Prozent

  • von Johannes Bleschick am 14. February 2018
Die Inflation in Großbritannien bleibt hoch. Im Januar legten die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent zu. Sie bleiben damit auf demselben Niveau wie im Dezember – das höchste seit März 2012. Das macht nicht nur dem britischen Marktexperten Naeem Aslam Sorge: "Die Inflation ist ein großes Problem, denn die Löhne steigen nicht.", sagt er. "Wir bräuchten die gleiche Widerstandsfähigkeit beim Lohnwachstum wie sie derzeit in den USA zu sehen ist. Das ist aber nicht der Fall. Wir brauchen eine Lohnentwicklung in die richtige Richtung“, so der Analyst. Seit November zeichnet sich diese positive Entwicklung zumindest ab. Die Löhne gehen leicht nach oben, mit den steigenden Preisen können sie aber nicht mithalten. Und angesichts des Brexits und des schwächelnden Pfunds droht der Experte davor, den Zustand der britischen Wirtschaft zu überschätzen. „Viele Politikern sagen, Großbritannien sei bereit für eine weitere Zinserhöhung. Aber die britische Wirtschaft ist dafür keinesfalls bereit“, so Naeems Einschätzung. Die Bank of England sieht das anders. Bereits im November hatte sie den Leitzins erhöht – zum ersten Mal seit zehn Jahren. Schon bald soll der nächste Zinsschritt folgen. Das Argument: Großbritannien profitiere von der brummenden Weltkonjunktur.
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