Tierschützer schiessen gegen Pony-Karussell

Gepostet am 26 October, 2018

Sina Walper

Redaktion

So gut wie jeder von uns kennt es: Das Pony-Karussell. Ob auf einer Messe oder einem Fest, die Attraktion gehört fast immer dazu. Kinder lieben es. Den Tierschützern ist das Pony-Karussell wiederum ein Dorn im Auge. Die Ponys leiden nicht nur am Lärm sondern auch an dem immer wiederholenden Tagesablauf. Vor allem Olivier Bieli setzt sich seit Jahren für Tiere ein. Jetzt hat er eine Petition gestartet.

Es dauerte eine ganze Weile bis die Leiter der Herbstmesse einen passenden Anbieter fanden. Die Tiere müssen nämlich den Grundlagen des Veterinäramts entsprechen, um für solche Karussells überhaupt benutzt werden zu dürfen.

Bild: Oswald Bieli

Die Suche schien dieses Jahr endlich ein Ende gehabt zu haben. Die Bekanntgabe, dass es zur diesjährigen Messe in Basel (Schweiz) ein Pony-Karussell gibt, hat sicher gespaltene Meinungen hervorgerufen.

Bild: Peta

"Tierquälerei muss ein Ende finden!"

Tierschützer Olivier Bieli, der sich auch für etliche andere Aktionen eingesetzt hat, startete nun eine neue Petition, um das Pony-Karussell zu stoppen. "Für eine Basler Herbstmesse ohne Tierleid" hat bereits fast 1.000 Unterschriften gesammelt. "Dem Leiden der Tiere muss endlich ein Ende gesetzt werden", so Bieli.

Bild: Oswald Bieli

Den Worten des Kantonstierarztes, Michel Laszlo, nachzufolgen ginge jedoch alles mit rechten Dingen zu. Die Ponys hätten nächtlichen Freilauf auf dem heimischen Hof. Außerdem gönne man den Tieren in einem extra Zelt Pausen während der Herbstmesse, auch dort können sie sich frei bewegen.

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